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Studiengang Lehramt Chemie

Die folgenden Lehramtsstudiengänge werden an der Universität Rostock angeboten:

  • Lehramt an Gymnasien (Grund- und Hauptstudium, 70 SWS Fachausbildung und 10 SWS Fachdidaktik)
  • Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie an Grund- und Hauptschulen als neu aufgenommenes Fach (Grund- und Hauptstudium, 40 SWS Fachausbildung und 9 SWS Fachdidaktik)
  • Lehramt Sonderpädagogik (Grund- und Hauptstudium, 40 SWS Fachausbildung und 6 SWS Fachdidaktik)
  • Lehramt an Grund- und Hauptschulen als weitergeführtes Fach (Grund- und Hauptstudium, 30 SWS Fachausbildung und 5 SWS Fachdidaktik)
  • Chemie als Beifach für alle Lehrämter (20 SWS Fachausbildung und Praktikum zu chemischen Schulexperimenten)

Die Teilstudiengänge Chemie für das Lehramt (Ausnahme: Chemie als Beifach) gliedern sich in ein Grundstudium von vier Semestern, ein Hauptstudium von vier Semestern und in eine Prüfungszeit von einem Semester. Die Regelstudienzeit beträgt neun Semester.

Gemäß den in der Neufassung der Verordnung über die Erste Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen im Lande Mecklenburg-Vorpommern (Link: Lehrerprüfungsverordnung – LehPrVO M-V) vom 07.08.2000 vorgegebenen Zulassungsvoraussetzungen enthält das Lehrerstudium im Fach Chemie grundlegende Veranstaltungen in Allgemeiner, Anorganischer, Organischer und Physikalischer Chemie (Grundstudium) und darauf aufbauende vertiefende Veranstaltungen, darunter Technische Chemie und Umweltchemie (Hauptstudium).

Grundsätzlich wird die Einordnung der vorgesehenen Fachanteile in das Lehrerstudium dem einzelnen Studenten überlassen, der sie zusammen mit dem zweiten Fachstudium bzw. zusammen mit den anderen Studienfächern (im Falle von Chemie als Beifach) sowie mit der Didaktik und den erziehungswissenschafltichen Studienanteilen kombinieren muß. Deshalb stellt die im nachstehenden Zeitplan enthaltene Semestereinteilung lediglich eine aus der Sicht der Chemie sinnvolle Gliederung dar. Allerdings ist die Reihenfolge, insbesondere der praktischen und der mit diesen in unmittelbarem Zusammenhang stehenden Lehrveranstaltungen durch Eingangsvoraussetzungen weitgehend vorgeschrieben, da diese Ausbildungsanteile aufeinander aufbauen. Auch empfiehlt sich, bedingt durch die zeitaufwendigen chemischen Praktika, in bestimmten Semestern eine gewisse Konzentration auf das Studienfach Chemie, während andere Semester den übrigen Fächern stärker gewidmet werden sollten.

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