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Aus einer alten Wehrmachtsbaracke wird eine Laborbaracke

Bevor das neue Institutsgebäude mit seinen modernen Praktika bezogen wurde, mussten die Studenten das Anorganische Grundpraktikum in einer alten Wehrmachtsbaracke (aus Prora  von der Insel Rügen) durchführen. Diese Baracke wurde 1953 für das Praktikum geöffnet, natürlich als Interimslösung. Aus dieser Zwischenlösung wurde eine Dauereinrichtung, die erst 1991 mit dem Umzug in eine neue Zwischenlösung (im Lorentzweg) geschlossen wurde. Für diese Baracke gab es einen zuständigen "Barackenchef". Wie üblich gab es legendäre Barackenfeste auf denen nicht nur viel geredet wurde. Zum 25. Jahrestag hielt Dr. Dieter Lange 1978 seine nun folgende Rede:

 

Rede des 9. "Barackenchefs" Dr. Dieter Lange

baracke.pdf

3.0 M
Feieranmeldung bei der Polizei

Zu DDR-Zeiten musste jede Feier bei der Polizei angemeldet werden. Es galt die Zahl der Personen, den Anlass und die Feierzeit zu melden - aber auch, dass ein Schallplattenunterhalter mit anwesend ist.

Photoimpressionen aus der "Barackenzeit"

Die Mördergrube

Die "Mördergrube"

Die sogenannte Mördergrube diente damals der Vernichtung von gefährlichen Präparaten. Es wird sich erzählt, dass man des Öfteren "komische" Gerüche auch in der Kröperliner Strasse wahrnahm ...

Präparat Goldschmidt

Aussenpräparat Goldschmidt

Die Reduktion von Eisenoxid mit Aluminiumpulver wurde immer im Hof gezündet.

Praktikum in der Baracke

Der Praktikumssaal

Alt aber fein. Der Praktikumssaal in der Baracke als Notlösung gedacht, diente nahezu 38 Jahre für viele Generationen an Chemiestudenten als "Ort" für das Anorganische Grundpraktikum. Die Baracke wurde mit einem alten Ofen beheizt.

Arbeitsschutz in den 1950ziger Jahren

Mit Zigarette destillieren ...

Offensichtlich durfte man damals noch im Labor neben einer Destille rauchen!

Das Freiluftlabor

Chemisches Arbeiten unter freiem Himmel

Ein Labor unter freiem Himmel hätten wir auch heute manchmal gern, nicht nur im Sommer.

1991: Abriss der "Notlösung" nach 38 Jahren

Der Abriss 1991!

Alles hat ein Ende. Der Abriss folgte nach dem Umzug der Anorganischen Chemie in den Lorentzweg.

Alte Photos aus der Zeit 1953-2001

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Der Arbeitskreis von August Michaelis im Jahr 1901

AK Michaelis im Jahr 1901

Text erstellt von AS (2011).

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